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Kurzfilm zeigt, wie EMAS den Unternehmen nützen kann

Industrie, Umwelt, Umwelt- und Energiewirtschaft | 13.03.2017

Als Unternehmen die Betriebskosten senken, die Umwelt schützen und sicher sein, alle geltenden Umweltvorschriften zu erfüllen - all das geht mit dem freiwilligen europäischen Umweltmanagement- und Auditsystem EMAS. Wie das funktioniert, zeigt ein neuer Kurzfilm des Umweltbundesamtes anhand von zwei Betrieben.

Im Rahmen von EMAS ermitteln Unternehmen systematisch die für sie geltenden Umweltvorschriften und bewerten regelmäßig deren Einhaltung. Neben internen Prüfungen bestätigen unabhängige und staatlich zugelassene Umweltgutachter die Rechtskonformität. Bevor ein Unternehmen durch die IHK in das öffentliche EMAS-Register eingetragen werden kann, müssen die zuständigen Umweltbehörden bestätigen, dass keine Rechtsverstöße bekannt sind.

Von der höheren Rechtssicherheit profitieren nicht nur die Unternehmen. Auch für die Umweltverwaltung erleichtert es die Umsetzung von Umweltvorschriften und reduziert Rechtsverstöße. Dadurch können die Umweltbehörden ihre Überwachung auf Unternehmen mit höherem Umweltrisikopotenzial konzentrieren und ihre Ressourcen effizienter einsetzen.

EMAS ist die englische Kurzbezeichnung für ein Umweltmanagement- und Auditsystem nach der europäischen EMAS-Verordnung (EG) Nr. 1221/2009. Es zielt auf Unternehmen und sonstige Organisationen, die ihre Umweltleistung systematisch und transparent verbessern wollen. Deutschlandweit nehmen mehr als 1.200 Unternehmen und Organisationen an EMAS teil, in Sachsen sind es aktuell 32.



(Quelle: Umweltgutachterausschuss)

www.emas.de

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docID: D69147